9.5.2024 - Sperlunga - Norma - Latina
Nachdem ich schon um 5:30 aufgewacht bin, bin ich trotz gemütlichem Frühstück, Abwaschen und Wasser Tanken schon wieder recht früh auf der Piste. Da ich nahe bei Sperlonga bin, schaue ich mir die Stadt an, ein Tipp von René. Sperlonga liegt auf einem Felsen am Meer, die Altstadt mit ihren schmalen Gassen thront hoch über dem Wasser. An der Spitze des Felsens gibt es einen Turm, dessen Ursprünge sich wohl wieder auf die Antike zurückführen lassen. Ansonsten merkt man, das der Ort sehr touristisch ist. Im unteren Teil, am Wasser, gibt es viele Hotels, einen breiten Sandstrand und es stehen auch schon die ersten Sonnenschirme und Liegen bereit. Nach dem gestrigen Regen ist es heute Schwülwarm, könnte eigentlich ein Strandtag sein.
Ich gönne mir noch einen Cappuccino und ein Schokocroissant bevor ich nach Norma aufbreche. Ich habe die Hoffnung, das es heute Fliegen 🪂 könnte.
Ich suche lange den Landeplatz, der nur durch einen ganz schmalen Pfad zu erreichen ist, zu eng für La Vida. Ich habe ihn auch erst auf Google Maps in der Satelitenansicht ausmachen können.
In Serpentinen geht es steil hoch nach Norma. Der Startplatz ist riesig und liegt am Rand einer antiken Ausgrabungsstätte, ist eigentlich quasi Teil davon. Es gibt viel Platz zum Toplanden und am Startbereich können locker 4 Schirme gleichzeitig ausgelegt werden.
In der Luft sehe ich nur einen C-Flügel und noch zwei andere, der Wind steht eigentlich ganz gut, wird aber immer schwächer. Ich schaue mir das ganze eine Weile an, sehe einen beim Landen und kann so auch den Landeplatz mal von oben ausmachen. Während ich so zuschaue und überlege schläft der Wind leider komplett ein, der C-Flügel ist Topgelandet, die beiden unten gelandet und so lasse ich das für heute bleiben. Stattdessen laufe ich in die Stadt, aber Norma ist nicht wirklich schön. Für einen kleinen Imbiss reicht es aber und während ich esse, sehe ich schon deutliche Cumulus ⛈️ auftürmen. Da kündigt sich Gewitter an, an Fliegen wäre also sowieso nicht mehr zu denken.
Es hält mich nichts mehr in Norma und so suche ich mir ein Agriturismo nahe der Küste aus, wo sich das Wetter tatsächlich hält und man nur in der Ferne das Donnern des Gewitters hört. Um mich herum sind überall dunkle Wolke, aber ich habe Glück und bekomme an meinem Standort nichts ab. Der Platz ist sehr schön, gepflegter Rasen umgeben von Landwirtschaft und es ist wieder mal extrem ruhig, man hört nur Vögel, einen Pfau und Frösche.
Zunächst bin ich ganz alleine, gönne mir, es ist ja heute ziemlich warm, eine kalte Dusche unter freiem Himmel, warm gibt es nicht, und verbringe den Rest des Nachmittags mit Lesen, bevor ich mir was leckeres zum Abendessen koche.
Beim Essen reißt mir wieder der Mülleimer aus der Halterung, das mit dem Sprühkleber hat nicht lange gehalten und so muss nun SikkaFlex 554 ran. Gut das ich eine Dose dabei habe. Erst die zweite Reparatur in fast 6 Wochen, morgen früh sollte das ausgehärtet sein und dann kann ich das Auto daran aufhängen 😝














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