30.4.2025 Syrakus - Agriturismo Rudi
Nach einer eher weniger guten Nacht fühle ich mich etwas gerädert. Immerhin bin ich um 5:45 hoch um an den Strand zu gehen und mir den Sonnenaufgang anzuschauen. Leider war es nicht ganz klar, aber es ist doch erhebend zu sehen, wie dieser kleine rote Ball sich langsam über den Horizont hebt.
Nach dem Frühstück bin ich auf nach Syracus, neben dem gestrigen Noto eine weitere UNESCO Weltkulturerbe Stadt hier auf Sizilien. Ich parke am Hafen, und mache mich auf in die antike Altstadt um mal gleich in den Markt reinzufallen. Wieder diese wunderbare Atmosphäre, die lauten Verkäufer und wieder diese StreetFood Restaurants, die leckere Sachen anbieten. Der Kern der Altstadt liegt auf der Insel Ortygia und ist durch eine enge Durchfahrt vom Festland getrennt. Die Stadt hatte in der Antike bis zu 200.000 Einwohner, viel mehr als heute.
Platon lehrte hier Philosophie, und Archimedes entwickelte Kriegsmaschinen zur Verteidigung der Stadt. Cicero beschrieb Syracus in seinen Reden gegen Verres als „die größte und schönste aller griechischen Städte.
Gleich am Anfang der Altstadt stehen die Überreste des Apollo Tempels, dem ältesten größerem griechischen Tempel Siziliens
Die kleinen Gassen sind wunderbar gemütlich, immer wieder gibt kleine Bars, Restaurant oder Souveniergeschäfte.
Der Mittelpunkt der Altstadt ist die Piazza Archimedes, die von alten Palästen umgeben ist. Außerdem gibt es auf der Insel Ortygia eine Süßwasser Quelle, die durch einen unterirdischen Fluss untermeerisch gespeist wird.
Vom vielen Laufen bin ich hungrig geworden und so nehme ich in einem der StreetFood Restaurants am Markt eine leckere gemischte Fischplatte und ein Glas Weißwein. Außerdem kaufe ich 2 große Tomaten, 3 Zwiebeln, eine Paprika und eine Zucchini für sagenhafte 2€ 😮
Danach geht es auf die Autobahn Richtung Messina, ich will heute wieder aufs Festland zurück. Nördlich von Syracus sind große Raffinerieanlagen, neben dem Tourismus einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region.
Irgendwann taucht dann vor mir majestätisch der Ätna auf, mit Schneeresten bedeckt und von ein paar Wolken umgeben, erinnert an den Kilimandscharo. Wegen dem Wetter, dem anhalten starken Wind und den relativ niedrigen Temperaturen werde ich den Ätna wohl auf meinen nächsten Sizilien Besuch verschieben.
Mit der Fähre geht es entspannt zurück auf Festland, ich habe mir einen Agriturismo etwas oberhalb von Reggio Calabria in den Bergen ausgesucht. Es ist ausgesprochen nett hier, sehr ruhig und das Abendessen ist hervorragend. Komme mit ein paar sehr netten Schweizern ins Gespräch und wieder ein paar gute Tipps für den Haken und die Ostküste







































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