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Wieder zurück in Meduno

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  Es gibt Orte, zu denen man immer wieder zurückkehrt — nicht, weil sie spektakulär neu wären, sondern weil sie sich irgendwann wie ein zweites Zuhause anfühlen. Meduno im Friaul ist für mich genau so ein Ort. Diesmal war ich mit dem Van unterwegs. Schon die Anreise fühlte sich dadurch entspannter an. Kein fixes Programm, kein Zeitdruck. Einfach losfahren Richtung Süden.  Und spätestens beim Stellplatz bei Patrizia war klar: Genau deswegen macht man solche Reisen. Dieser Platz ist einfach wunderschön. Ruhig, grün, umgeben von Bergen, morgens die ersten Sonnenstrahlen auf dem Van und abends diese besondere Stimmung nach einem langen Flugtag. Trotz der vielen Besuche in Meduno gab es diesmal auch neue Gesichter. Und genau das mag ich an der Fliegerszene so sehr: Menschen werden unglaublich schnell zu Freunden. Vielleicht liegt es daran, dass man gemeinsam intensive Momente erlebt. Die Gespräche gehen oft erstaunlich schnell in die Tiefe — über das Fliegen natürlich, aber genauso...

Winterflucht nach Italien

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  Im Februar gibt es irgendwann diesen Punkt, an dem der Winter einfach reicht. Graue Tage, kalte Luft, zu wenig Licht. Genau deshalb ging es dieses Jahr nach Norma in Italien — zum Gleitschirmfliegen, aber eigentlich auch ein bisschen zur Flucht Richtung Sonne. Schon die ersten Stunden dort fühlten sich anders an. Mildere Luft, helleres Licht, dieses italienische Lebensgefühl, das sofort entschleunigt. Während zuhause noch Winterjacken dominierten, saß man dort bereits in der Sonne und schaute den ersten Piloten beim Starten zu. Das Schönste an solchen Reisen sind oft nicht nur die Flüge selbst, sondern die Menschen. Alte Freunde wiederzutreffen, gemeinsam zu fliegen, zusammen zu essen und bis spät abends Geschichten auszutauschen — genau das macht solche Tage besonders. Beim Gleitschirmfliegen entsteht schnell eine eigene Dynamik: viel Vertrauen, viel gegenseitige Unterstützung und diese gemeinsame Begeisterung für das Fliegen. Und die Flüge dort sind ohnehin schwer zu beschreibe...

13.4. - 15.4. San Remo - Domaine de Jale - Arles - Aigues Mortes

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Nach einer einigermassen ruhigen Nacht geht es weiter, nicht ohne vom Parkplatzwächter zum Frühstück ein Foccachia bekommen zu haben.  Es regnet und so nehme ich die Autobahn an der Küste entlang Richtung Westen bis San Remo. Hier mache ich Pause und schlendere durch die Gassen, geniesse das Treiben in der Stadt. Heute habe ich mir für die Nacht ein Weingut in der Nähen von Vidauban ausgesucht.  Ab San Remo nehme ich die Küstenstrasse, an Ventimiglia vorbei, aber das Fahren hier ist leider nicht so schön, da es eng und voll ist. Egal, das Weingut Domaine de Jale ist toll, ganz ruhig und für eine Flasche Wein kann ich kostenlos am Rand der Weinberge übernachten. In der Nacht regnet es meist, aber am Morgen kommt die Sonne zwischen den Wolken durch. Zunächst fahre ich durch das wunderschöne Naturschutzgebiet Plaine des Maures, die Gegend kommt mir bekannt vor, hier war ich mit Annika vor 2 Jahren auch durchgefahren, als wir von St. Tropez zur Gauge Du Verdon gefahren sind. ...