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Ein Wochenende zuhause

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Manchmal braucht es keine große Reise, keine spektakulären Erlebnisse und keine besonderen Pläne. Manchmal reicht ein Wochenende bei den Eltern. Der Garten stand dabei im Mittelpunkt. Überall gab es etwas zu tun. Schneiden, aufräumen, pflanzen, tragen. Diese Art von Arbeit hat etwas Angenehmes. Man sieht am Ende des Tages, was man geschafft hat, und gleichzeitig vergeht die Zeit fast unbemerkt. Besonders beeindruckend war wieder einmal, wie schnell die Natur um diese Jahreszeit wächst. Kaum schaut man ein paar Wochen nicht hin, hat sich alles verändert. Neue Triebe, dichtes Grün, Blumen, die plötzlich in voller Pracht stehen. Der Garten wirkt beinahe so, als würde er jeden Tag ein kleines Stück größer werden. Natürlich gehört zu solchen Besuchen auch das gute Essen. Gemeinsam am Tisch sitzen, reden, lachen und die Zeit genießen. Dinge, die früher selbstverständlich erschienen und die heute einen ganz anderen Wert haben. Vielleicht liegt das auch daran, dass bei solchen Besuchen im...

Zwischen Aufschlag und Aufbruch

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Manche Phasen im Leben fühlen sich nicht laut an. Kein großes Feuerwerk, keine radikale Veränderung über Nacht. Eher wie ein sauber getroffener Tennisball: klar, kontrolliert, mit gutem Timing. Tennis ist dieses Jahr intensiv geworden. Nicht nur sportlich, sondern auch als Mannschaft. Tolle Leute, gute Dynamik, gemeinsame Spiele, gemeinsame Siege und Niederlagen. Es geht längst nicht mehr nur um Technik oder Punkte, sondern um Rhythmus, Vertrauen und Zusammenhalt. Genau das macht Mannschaftssport am Ende aus. Auch beruflich läuft vieles erstaunlich ruhig. Die Arbeit geht von der Hand. Weniger Kampf, weniger Reibung. Vielleicht liegt es daran, dass der Blick langsam weiter nach vorne geht — Richtung Vorruhestand. Nicht als Flucht, sondern eher als neue Etappe. Der Gedanke daran wirkt inzwischen nicht mehr abstrakt, sondern greifbar. Dazu kommen diese Momente, die nach Freiheit schmecken. Zweimal Gleitschirmfliegen dieses Jahr. Beide Male dieses eigenartige Gefühl zwischen Konzentration ...

Wieder zurück in Meduno

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  Es gibt Orte, zu denen man immer wieder zurückkehrt — nicht, weil sie spektakulär neu wären, sondern weil sie sich irgendwann wie ein zweites Zuhause anfühlen. Meduno im Friaul ist für mich genau so ein Ort. Diesmal war ich mit dem Van unterwegs. Schon die Anreise fühlte sich dadurch entspannter an. Kein fixes Programm, kein Zeitdruck. Einfach losfahren Richtung Süden.  Und spätestens beim Stellplatz bei Patrizia war klar: Genau deswegen macht man solche Reisen. Dieser Platz ist einfach wunderschön. Ruhig, grün, umgeben von Bergen, morgens die ersten Sonnenstrahlen auf dem Van und abends diese besondere Stimmung nach einem langen Flugtag. Trotz der vielen Besuche in Meduno gab es diesmal auch neue Gesichter. Und genau das mag ich an der Fliegerszene so sehr: Menschen werden unglaublich schnell zu Freunden. Vielleicht liegt es daran, dass man gemeinsam intensive Momente erlebt. Die Gespräche gehen oft erstaunlich schnell in die Tiefe — über das Fliegen natürlich, aber genauso...

Winterflucht nach Italien

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  Im Februar gibt es irgendwann diesen Punkt, an dem der Winter einfach reicht. Graue Tage, kalte Luft, zu wenig Licht. Genau deshalb ging es dieses Jahr nach Norma in Italien — zum Gleitschirmfliegen, aber eigentlich auch ein bisschen zur Flucht Richtung Sonne. Schon die ersten Stunden dort fühlten sich anders an. Mildere Luft, helleres Licht, dieses italienische Lebensgefühl, das sofort entschleunigt. Während zuhause noch Winterjacken dominierten, saß man dort bereits in der Sonne und schaute den ersten Piloten beim Starten zu. Das Schönste an solchen Reisen sind oft nicht nur die Flüge selbst, sondern die Menschen. Alte Freunde wiederzutreffen, gemeinsam zu fliegen, zusammen zu essen und bis spät abends Geschichten auszutauschen — genau das macht solche Tage besonders. Beim Gleitschirmfliegen entsteht schnell eine eigene Dynamik: viel Vertrauen, viel gegenseitige Unterstützung und diese gemeinsame Begeisterung für das Fliegen. Und die Flüge dort sind ohnehin schwer zu beschreibe...