2.5.2024 - Le Castella - Matera

In der Nacht hat es immer mal wieder geregnet aber jetzt am frühen Morgen ist strahlend blauer Himmel und die Sonne wärmt schon. So gehe ich das erste Mal im Meer baden, das Wasser ist zwar noch kühl, aber herrlich erfrischend. 

Danach gibt es eine heiße Dusche und den Rest Brot mit Marmelade. Vor der Abfahrt noch schnell den Abwassertank geleert und etwas Frischwasser nachgetankt, dann geht es auf die Strecke nach Matera. Dort komme ich gegen 14:30 an, die Fahrt war eintönig, wenn man die Küste verlässt kommt man in eine geschwungene Hügellandschaft, keine schroffen Berge wie bisher. Auch wird hier eher Korn angebaut und ich muss an meine Pilgerreise letztes Jahr denken, bei der ich durch ähnliche Landschaft gelaufen bin. Ein blasses, trockenes Grün, hier sieht es bald nach der Ernte aus. 


In Matera gibt es einen großen kostenlosen Wohnmobilstellplatz der schon recht voll ist. Die Stadt ist auf der Liste der UNESCO Weltkulturerbestädte, die nächste auf meiner Liste, und deshalb sind hier natürlich auch viele Touristen. 


In der Tat, Matera ist ein einziges Freilichtmuseum. Sie liegt auf einem Hochplateau das auf der einen Seite in eine steile, tiefe Schlucht abfällt. Matera ist bekannt für seine Höhlensiedlungen - den Sassi -  oberhalb der Schlucht, die bereits seit der Jungsteinzeit besiedelt sind und damit kann Matera als eine der ältesten Städte der Welt gelten. Heute bilden diese Stadtteile im Prinzip eine Museumsstadt. Bekannt ist auch die Kathedrale, die Basilica Minor, aus dem Jahr 1270 






















Gemütlich schlendere ich durch die Gassen und genieße die vielen schönen Ausblicke. Leider verschlechtert sich das Wetter zunehmend und es fängt an zu regnen. Mit kurzen Hosen und Birkenstock ist das jetzt nicht mehr wirklich gemütlich, zumal das Laufen mit den abgelaufenen Sohlen jetzt auf den Granitpflaster in der Altstadt eher einer Rutschpartie ähnelt.

Ich finde Unterschlupf in einer Bar und trinke ein Perroni, bevor ich mich auf den Weg zurück zum Parkplatz mache. Der ist inzwischen fast komplett voll, mind. 40 WoMos stehen hier, gut das ich einen Platz am Rand habe und nicht mittendrin stehe. 

Ich koche mir was leckeres zu essen und geniesse den Abend bei Kerzenlicht, Rotwein und der Einführung in die Akasha Chroniken. 

Ich habe seit Tagen nur noch eine sehr brüchige, immer schlechter werdende Internetverbindung, die Frau in einem zufällig gefundenen Vodafone Shop kann mir nicht helfen, so rufe ich den SAP Support an und schildere mein Problem, bisher habe ich noch nicht einmal geschafft die Route für Morgen zu ermitteln und ohne Navigation wäre ich ziemlich aufgeschmissen. Ich hoffe nicht, das ich ein Hardware Problem habe, vielleicht hat mich Vodafone IT ja wegen der vielen Bilder für den Blog irgendwie gesperrt, jedenfalls kommen die Mails noch an, es ist ein ständiges on/off, Arbeiten mit dem Browser kann ich nicht mehr und ja, Google Maps macht mir auch Schwierigkeiten. 

Ich hoffe unser Support findet raus, was das sein kann, so es denn kein HW Problem ist. 


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