Winterflucht nach Italien
Im Februar gibt es irgendwann diesen Punkt, an dem der Winter einfach reicht. Graue Tage, kalte Luft, zu wenig Licht. Genau deshalb ging es dieses Jahr nach Norma in Italien — zum Gleitschirmfliegen, aber eigentlich auch ein bisschen zur Flucht Richtung Sonne. Schon die ersten Stunden dort fühlten sich anders an. Mildere Luft, helleres Licht, dieses italienische Lebensgefühl, das sofort entschleunigt. Während zuhause noch Winterjacken dominierten, saß man dort bereits in der Sonne und schaute den ersten Piloten beim Starten zu. Das Schönste an solchen Reisen sind oft nicht nur die Flüge selbst, sondern die Menschen. Alte Freunde wiederzutreffen, gemeinsam zu fliegen, zusammen zu essen und bis spät abends Geschichten auszutauschen — genau das macht solche Tage besonders. Beim Gleitschirmfliegen entsteht schnell eine eigene Dynamik: viel Vertrauen, viel gegenseitige Unterstützung und diese gemeinsame Begeisterung für das Fliegen. Und die Flüge dort sind ohnehin schwer zu beschreibe...