8.Tag Moskenes - Lapphaugen Turiststasjon AS (440km)
Heute Nacht musste ich mit Ohropax schlafen, weil der Finne neben mir ganze finnische Wälder abgesägt hat.
So gegen 7:30 stehen langsam alle auf und machen Frühstück. Den Franzosen helfen wir mit heißem Kaffee auf die Beine, nachdem er in seinem einfachen Zelt und Schlafsack trotz selbstgemachten Fingerwärmern aus Mullbinden gefroren hat. Aber dafür hat er 3 dicke Schösser dabei, naja, die wird er im Baltikum vielleicht brauchen, so er denn bis dahin kommt.....
Ich komme so gegen 9:00 los, die Zeiten haben sich irgendwie eingependelt, und nehme die Lofoten in Angriff.
Die Strasse windet sich wunderschön zwischen Bergen und Meer mit einigen spektakulären Brücken.
Besonders das erste Stück auf der RV815, einer Nebenstrasse zur E10, ist wunderschön. Zweimal noch treffe ich die BMW Fahrer beim Fotoshooting.
Ich mache Rast zum Mittag in Lodingen, einem kleinen Fährhafen auf dem Weg zurück zur E06. Am alten Leuchtturm finde ich ein herrliches Plätzchen zwischen den Felsen und geniesse Schrimpscocktail und pappige Brötchen
Weiter geht es auf der E10 wunderschön zurück aufs Festland Richtung Narvik. Kurz vor Narvik wollte ich eigentlich campen aber es findet sich nichts.
So fahre ich weiter auf der E06 Richtung Norden. In der Hoffnung einen Platz abseits der E06 zu finden, fahre ich noch auf einer kleinen Nebenstrasse um eine Halbinsel.
70km und 1,5 Stunden für nichts, die Strasse ist zwar ganz nett aber völlig ausgestorben.
So lande ich doch an der E06, ein mittelmäßiger Platz, viel zu hoch in den Bergen, es ziemlich kalt hier.
Aber die Waschräume sind nagelneu und die Dusche im Preis inkludiert :-)
Es gibt wieder Gambas in Öl und anschließend Spaghetti.
Nach dem Essen geht es an die Planung für morgen. Laut Wetterbericht wird es am Sonntag am Nordkapp am schönsten also habe ich noch Zeit und beschliesse morgen nach Tromsö zu fahren, die Stadt zu besichtigen und dann weiter hinter Tromsö zu einem Campingplatz.
Ich hätte den Reiseführer wohl schon heute konsultieren sollen, aber bisher war das irgendwie nie nötig und er war quasi unbenutzt.
Hier oben im Norden nimmt die Platzdichte aber doch merklich ab und ich muss doch eher planen wo ich abend hinkommen will bzw. muß.
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