14.Tag Byske - Ostersund (500KM)

Heute gibt es nicht viel zu schreiben. Der Regen hat aufgehört und es geht zunächst durch schwedische Bilderbuchdörfer ins Landesinnere.
Nach und nach wird es einsamer und immer geht mehr oder weniger geradeaus durch endlose Kiefernwälder. Wieder ist es egal ob man eine rote oder gelbe Strasse fährt, eigentlich gibt es keinen Unterschied.

Skellefteälven - Wasserkraftwerk



Das Anhalten lohnt sich jedenfalls nur zum Tanken und Pinkeln. Das erklärt auch die hohe Kilometerleistung.

Einzig das mir eine Dose Bier im Koffer eingerissen ist, sorgt für unnötige Arbeit. Aber zum Glück war der Schlitz nicht so groß, so das nicht so viel ausgelaufen ist. Ausserdem bleibt es wenigstens wegen der schrägstehenden Koffer in der vorderen Ecke.
Ich habe es auch schon relativ kurz nach dem Einkauf gemerkt, als ich ausserhalb des Ortes zum Picknick angehalten habe.

geplatze Bierdose im Koffer ...


Und dann war da noch das dusselige Rentier, daß geschlagene 150 Meter vor mir auf der Strasse hergelaufen ist, bis es sich endlich entschieden hat, wieder links in den Wald abzubiegen. Und dabei hat es die ganze Zeit den Kopf panisch nach hinten gedreht....dusslige Tiere.



Letztlich bin ich in Östersund gelandet und denke ernsthaft darüber nach, wieder nach Norwegen zurückzufahren. Landschaftlich und fahrerisch ist Schweden bisher nicht so prickelnd.

Ein netter Bremer, mit dem ich beim Bier den Abend vorm Zelt verbringe, bestärkt mich in meiner Überlegung. Er kommt gerade durch Schweden hoch und erzählt, daß es sich weiter unten in Schweden nicht ändert und ähnlich langweilig bleibt.




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