27.4.2024 - Palermo
Entgegen der Erwartung sind die Italiener recht früh leise und so wird es eine ruhige Nacht. Am Morgen scheint die Sonne und es ist schon warm, so daß ich mich an den Strand zum Meditieren setze, bevor es Frühstück gibt.
Den 10:00 Uhr zug habe ich leider vertrödelt, aber ich nehme einfach den um kurz vor 12:00 Richtung Palermo, ich habe ja Zeit.
Der Bahnhof und auch der Zug sind hochmodern, kein Vergleich zu den Zügen rund um Neapel. Insgesamt scheint mir Sizilien etwas wohlhabender zu sein als der restliche Süden Italiens.
Palermo hat nach den Bandenkriegen der Mafia Ende des letzten Jahrhunderts, wo es zur gefährlichsten Stadt Europas gehörte, massiv die Kriminalität bekämpft und gilt heute als sicherste Stadt Italiens.
Die Stadt ist geprägt von ihren kleinen Gassen in der Altstadt und vor allem durch die Märkte in der Altstadt, vor allem Vucciria und del Capo.
In den Gassen ist die Hölle los, es ist Samstag mittag, die Garküchen bereiten ihre Speisen direkt in den Gassen und überall kann man frisch gegrillte Meeresfrüchte in allen Formen essen. Ich finde es herrlich, geniesse das wilde Treiben und setze mich in eine der vielen Restaurants um lecker zu essen.
Um kurz vor 18:00 geht mein Zug zurück nach Campofelice. Es ist noch voller geworden und auf der "Hauptstrasse" des Campingplatzes wird Sackhüpfen und Eierlaufen veranstaltet. Nach einer Dusche gehe ich zu der kleinen Pizzeria um die Ecke, ein Tip der beiden Berliner, und esse Muscheln und eine Pizza Napoli.
Ein wunderbarer Tag mit vielen Eindrücken einer tollen Stadt, die mich sehr überrascht hat .
























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