19.4.2024 - Am Meer entlang und an Rom vorbei nach Terracina

Nachdem ich bis 8:00 Uhr geschlafen habe und gemütlich gefrühstückt habe, geht es weiter nach Süden. Da René dieses Wochenende keine Zeit hat, steht zunächst die Stiefelspitze auf dem Plan und ich werde René auf dem Rückweg besuchen.

Bei Alinia biege ich ab um die Halbinsel Monte Argentario am Tyrrhenischen Meer zu umrunden. Es gibt eine Panoramastrasse, die einmal um die Insel führt. Was ich nicht wusste, ist, das der südliche Teil davon eine 15km lange Schotterpiste ist. Die ist wirklich nur für Enduros gedacht und ich krieche im ersten Gang vorwärts, die Schläge in der Lenkung sind heftig und meine Einrichtung klappert fröhlich vor sich hin. An aufgeben und umdrehen denke ich aber nicht, eigentlich macht es ja auch mega Spaß. Und vor allem im ersten Teil sind die Ausblicke phänomenal. Auf der Schotterpiste habe ich dafür nicht mehr wirklich viel Zeit 😝

Allerdings kostet das ganze ziemlich viel Zeit und so ist es schnell früher Nachmittag.





Meine anderen Zwischenstopps sind irgendwie nicht so toll, die Attraktionen, die mir Google auf der Route nach Terracina angeboten hat, sind irgendwie ein Reinfall. Einzig Civitacechia lädt zum Aussteigen ein. Es ist die bedeutenste Hafenstadt in der Region Latium und es liegen einige dicke Kreuzfahrtschiffe im Hafen.





Hier stehen auch die ersten Orangenbäume mitten in der Stadt 


Danach geht es weiter an Rom vorbei, der Verkehr ist die Hölle und seit langen stehe ich mal wieder im Stau. Scheint das halb Rom zum Wochenende rausfährt.

Langsam bin ich ziemlich müde und froh kurz hinter Terracina einen ganz passablen Campingplatz zu finden.


Ich trinke ein Anlegerbier am Strand, geniesse die Aussicht und koche mir dann etwas leckeres. Ich geniesse diese Abende in meiner fahrenden Wohnhöhle, die mir zu einem gemütlichem Zu Hause geworden ist. 




Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Zwischen Aufschlag und Aufbruch

Wieder zurück in Meduno

25.5.2025 - Landeanflug