16.5.2025 - Ans Ende der Welt

Von Ourense geht es heute ans "Ende der Welt", nach Kap Finisterre.

Als ich hier vor 2 Jahren zu Fuß, voller Stolz und Demut ankam, und die ganzen Camper gesehen habe, da hatte ich diesen Traum, hier mal mit meinem selbstgebauten Camper zu übernachten. 

Zuerst aber fahre ich noch nach Pontevedra, eine schöne kleinen Stadt an der Mündung des Rio Lerez. Durch Pontevedra geht der Caminho Português, und es sind entsprechend viele Pilger in der Innenstadt unterwegs. Bei mir kommen ziemlich viele Gefühle und Erinnerungen hoch und ich muss mir die ein oder andere Träne verdrücken. 

Die Innenstadt ist sehr Fußgängerfreundlich und so kann man gemütlich schlendern. Zum Mittag habe ich eine tolle Tapas Bar in einer kleinen Seitengasse gefunden. Hier ist es recht leer, die Tapas sind super, die spanische Tortilla sicher eine der besten, die ich je hatte. 








Weiter geht es nach Finisterre, ich kreuze ständig den Jakobsweg und dann sehe ich diese Bucht mit dem Traumstrand, auf dem wir damals Barfuß die letzten Meter gelaufen sind. Durch Finisterre durch geht es weiter ans Kap, zum Leuchtturm und dem Stellplatz kurz davor. Natürlich bin ich an so einem Top Spot nicht alleine, aber das macht nichts. Mit einem Pärchen aus Köln im selbstgebauten Ducato quatsche ich bestimmt ne halbe Stunde bevor ich mich an den Lachs mache, den ich in Pontevedra in der Markhalle gekauft habe

Ich habe mir diesen Traum erfüllt, zuerst den Camper gebaut und heute nun stehe ich hier bei strahlendem Wetter und bin unglaublich stolz und glücklich. Und dazu noch so doll verliebt 😍

Der Ausblick ist einfach unglaublich, die Stimmung unter den Pilgern von Stolz und Glück geprägt. Und anders als beim letzten Mal habe ich diesmal strahlendes Wetter.











Pünktlich zum Sonnenuntergang bin ich mit Essen und Abwasch fertig und klettere auf die Felsen hoch um den besten Ausblick zu haben.





Schnell wird es kalt, der Wind ist eh schon sehr frisch gewesen und so mache ich es mir in meiner gemütlichen 'Höhle' bequem

Die Nacht ist magisch bis gruselig, je wie man es sieht. Ich kann unglaublich viele Sterne sehen, weil hier ausser dem Leuchtturm kein Streulicht ist und gleichzeitig strahlt der Leuchtturm im Sekundenrythmus die Felsen an.





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