17.4. - 19.4. Port Argelès - Take a break, take a KitKat

Ich nehme mir 2 Tage Auszeit in Port Argelès. Am Rand des Ortes habe ich einen schönen ruhigen Campingplatz gefunden und stehe unter lichtem Pinienwald direkt hinter den Dünen des endlosen Sandstrandes.


Irgendwie fällt es mir dieses Jahr schwerer einfach so rumzufahren, ich wäre wohl lieber zu Hause bei meiner Liebsten. 

Ausserdem will ich mir endlich die Zeit nehmen, mit dem Rechtsanwalt zu sprechen um meine Forderungen gegen meine Ex einem Profi überlassen. So telefoniere ich lange mit dem RA und stelle dann eine lange eMail zusammen, die den Sachverhalt schildert. 

Nachmittags laufe ich in den Ort, es ist ein schöner Weg, entlang einer von Pinien und Palmen gesäumten Promenade. Der Ort selbst ist nicht wirklich schön, eher billiger Tourismus mit einer Ansammlung von Nippes Läden und entsprechendem Publikum. Es findet sich jedenfalls kein schönes Café, bei dem ich mich gerne hingesetzt hätte. So laufe ich wieder zurück und trinke den Kaffee bei mir. Es stürmt auch sehr stark, so das es nicht wirklich gemütlich wäre, sich irgendwo draussen auf einen Cappuccino hinzusetzen.

Am Abend brate ich mir ein Steak, dazu gibt es Rosmarinkartoffeln. Anschließend telefoniere ich lange über Facetime mit Rebecca, es ist so schön sie zu sehen und ihre Stimme zu hören.

Die Nacht schlafe ich gut, es tut gut, einen Haken an dem Thema Schulden gemacht zu haben und zu wissen, das ich mich nicht mehr selbst darum kümmern muss.

Am Morgen nehme ich mir einen Kaffee und gehe an den Strand, um wieder mit meiner Süssen zu telefonieren. Es gab da gestern ein Thema, das sie nicht losgelassen hat und worüber wir nochmal gesprochen haben. Meine Liebe wird von Tag zu Tag größer, die Trennung zeigt, wie sehr wir uns verbunden fühlen, und wie sehr ich mir eine lange, gemeinsame Zukunft mit ihr wünsche.

Nach dem Abwasch des gestrigen Chaos, springe ich ins Meer, es ist kalt aber es fühlt sich herrlich lebendig an. Die anschließende heiße Dusche wärmt mich wieder auf und ich verbringe den Tag gemütlich mit Lesen und dem ein oder anderen Kaffee bevor es am Abend ans Kochen geht.

Im Laufe des Tages nimmt der Wind leider wieder zu, am morgen war es fast windstill aber am Nachmittag stürmt es wieder und ist auch nicht mehr so gemütlich warm. 

Bisher habe ich, wie im letzten Jahr, nicht wirklich Glück mit dem Wetter, aber immerhin regnet es nicht, die Unwetter in den Südalpen sind enorm und ich bin froh weiter im Südwesten zu sein.

Morgen werde ich die Küste weiter Richtung Spanien fahren, insbesondere auf Cadaques freue ich mich, und darauf in Figueres die Salvator Dali Foundation zu besuchen. 




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