13.4. - 15.4. San Remo - Domaine de Jale - Arles - Aigues Mortes

Nach einer einigermassen ruhigen Nacht geht es weiter, nicht ohne vom Parkplatzwächter zum Frühstück ein Foccachia bekommen zu haben. 

Es regnet und so nehme ich die Autobahn an der Küste entlang Richtung Westen bis San Remo. Hier mache ich Pause und schlendere durch die Gassen, geniesse das Treiben in der Stadt. Heute habe ich mir für die Nacht ein Weingut in der Nähen von Vidauban ausgesucht. 




Ab San Remo nehme ich die Küstenstrasse, an Ventimiglia vorbei, aber das Fahren hier ist leider nicht so schön, da es eng und voll ist.

Egal, das Weingut Domaine de Jale ist toll, ganz ruhig und für eine Flasche Wein kann ich kostenlos am Rand der Weinberge übernachten. In der Nacht regnet es meist, aber am Morgen kommt die Sonne zwischen den Wolken durch.



Zunächst fahre ich durch das wunderschöne Naturschutzgebiet Plaine des Maures, die Gegend kommt mir bekannt vor, hier war ich mit Annika vor 2 Jahren auch durchgefahren, als wir von St. Tropez zur Gauge Du Verdon gefahren sind. 





Auf kleinen Strassen geht es, teilweise in dichtem Nebel, durch den Parc naturel régional de la Sainte-Baume mit kurzen Stop in Signes weiter Richtung Westen, an Marseille vorbei, das ich auslasse. Auf der Stadtautobahn werde ich links, rechts, oben und untern von Motorrollern überholt, willkommen in Südeuropa. 

Der nächste Stop ist Arles, eine wundschöne Stadt mit einer beeindruckenden antiken Arena und schönen kleinen Gassen, der morbide Charme einer alten Stadt nimmt ich sofort gefangen. 







Von Arles geht es mit einem kurzen Stop in Saintes-Maries-de-la-Mer weiter nach Aigues-Mortes, ich habe einen Platz auf einer Wiese ungefähr 2km von der Stadt entfernt. Ich laufe die Strecke nach Aigues-Mortes, ein wunderschöner Ort, perfekt um durch die kleinen Gassen zu schlendern und in einer gemütlichen Bar ein Glas Rotwein zu geniessen. 

Leider machen die Restaurants erst um 19:00 wieder auf und ich möchte die Strecke nicht im Dunkeln laufen zumal es immer wieder regnet. So müssen die Mouile-et-frites noch warten und ich esse 'zu Hause' Käse und Brot.












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