The AppHaus
...das ist das neue Konzept, mit dem Collaboration und Design Thinking gefördert werden soll.
Ich sitze im AppHaus in Los Altos, das erste seiner Art, 10 Minuten vom Campus in Palo Alto entfernt.
Das Wortspiel AppHaus soll auf die Verbindung moderner Softwareantwicklung (neuerdings sind das ja immer Apps) mit den Designmethoden des deutschen Bauhauses aus dem frühen 20sten Jahrhundert anspielen, daher die deutsche Schreibweise der zweiten Worthälfte. Vielleicht kann sich ja noch jemand an den Kunstunterricht errinnern und Namen wie Mies van der Rohe und Walter Gropius sagen einem noch was.
Das Gebäude errinnert eher an ein verwinkeltes Wohnhaus denn an ein Bürogebäude. Weder aussen noch innen irgendwelche Hinweise das hier ein Büro der SAP ist.
Innen herrscht sowas wie kreatives Chaos. Es sieht so ein bisschen so aus, als wenn die letzten Mieter noch was liegen gelassen haben und die neuen Mieter noch nicht so ganz eingezogen sind. Überall steht irgendwas rum, Kisten, Schilder, Whiteboards, Monitore und was noch alles.
Es gibt auch scheinbar keine Sitz- bzw. Tischordnung. Die Tische sind auf Rollen und sind offensichtlich nicht dafür gedacht immer am gleichen Platz stehen zu bleiben.
Mittendrin stehen die innerhalb der SAP schon berühmten roten Sofas und am Fenster werden gerade dutzende Laptops für die DKOM installiert.
Wir haben zur Zeit ein kleinen Extraraumm neben dem einen großen Raum. Der Fußboden ist nackter Beton, der Scharm der Fabriketage wird hier gewahrt, aber das hat den großen Vorteil, daß man schneller mit dem Stuhl rollt.
Im Eingangsbereich ist sowas ähnliches wie eine Küche. Hier stehen div Pad Maschinen rum und dazu ein knappes Dutzend verschiedener Kaffeesorten. Ich habe mal die Kaffeesahne mit Vanillegeschmack probiert, da kann man sich dran gewöhnen. Ist halt nicht mehr das was wir unter Kaffee verstehen sondern eine süsse hellbraune Brühe mit Koffein.
Daneben hängt eine Dartscheibe, auf der wir einmal am Tag spielen
Am meisten an der ganzen Szenerie imponiert mir so eine Art Kammer mit Süßigkeiten und Getränken. In zwei großen Kühlschränken finden sich je ein halbes Dutzend Coca Cola und Pepsi Cola Sorten (darunter so sinnige wie Coffein Free Diet Pepsi, keine Ahnung wozu das noch gut sein soll, macht weder dick noch wach) diverse Sorten Joghurt (die sind hier scheinbar auch standard, das kenne ich auch vom Campus in Palo Alto).
Und die obligatorischen V8 Vitaminsaftdosen dürfen neben div. anderen undefinierbaren Geränken natürlich auch nicht fehlen.
Der Knaller sind aber die Süßigkeiten. Wie man auf dem Bild sieht gibt sich keiner mit der kleinen Tüte ab, so ne M&M Tüte kommt dann gleich mal mit 1 KG daher, da sind sicher ein paar Tausend M&Ms drin und wenn man so ne Tüte aufm Schreibtisch hat, kann man gar nicht so schnell gucken wie man dick wird.
Lecker sind allerdings die getrockneten Früchte, ebenfalls natürlich in der Riesentüte, auch wenn die sicher auch mächtig gezuckert und geschwefelt sind.
Achso, richtiges Obst gibt es aber auch jeden Tag frisch.
Da das AppHaus keine Kantine hat können wir mittags wählen aus einem Japaner, einem Griechen und einer Sandwichbar. Die Sandwiches sind lecker, der Grieche eher nicht so.
Den Japaner haben wir noch nicht ausprobiert, der interessiert mich am meisten, aber die anderen sind nicht so keen on Japanese food.
Aber es ist jedenfalls umsonst, wir müssen nur unseren SAP Ausweis zeigen und unterschreiben, dann können wir bis 10 Dollar kostenlos essen.
Ich sitze im AppHaus in Los Altos, das erste seiner Art, 10 Minuten vom Campus in Palo Alto entfernt.
Das Wortspiel AppHaus soll auf die Verbindung moderner Softwareantwicklung (neuerdings sind das ja immer Apps) mit den Designmethoden des deutschen Bauhauses aus dem frühen 20sten Jahrhundert anspielen, daher die deutsche Schreibweise der zweiten Worthälfte. Vielleicht kann sich ja noch jemand an den Kunstunterricht errinnern und Namen wie Mies van der Rohe und Walter Gropius sagen einem noch was.
Das Gebäude errinnert eher an ein verwinkeltes Wohnhaus denn an ein Bürogebäude. Weder aussen noch innen irgendwelche Hinweise das hier ein Büro der SAP ist.
Innen herrscht sowas wie kreatives Chaos. Es sieht so ein bisschen so aus, als wenn die letzten Mieter noch was liegen gelassen haben und die neuen Mieter noch nicht so ganz eingezogen sind. Überall steht irgendwas rum, Kisten, Schilder, Whiteboards, Monitore und was noch alles.
Es gibt auch scheinbar keine Sitz- bzw. Tischordnung. Die Tische sind auf Rollen und sind offensichtlich nicht dafür gedacht immer am gleichen Platz stehen zu bleiben.
Mittendrin stehen die innerhalb der SAP schon berühmten roten Sofas und am Fenster werden gerade dutzende Laptops für die DKOM installiert.
Wir haben zur Zeit ein kleinen Extraraumm neben dem einen großen Raum. Der Fußboden ist nackter Beton, der Scharm der Fabriketage wird hier gewahrt, aber das hat den großen Vorteil, daß man schneller mit dem Stuhl rollt.
Im Eingangsbereich ist sowas ähnliches wie eine Küche. Hier stehen div Pad Maschinen rum und dazu ein knappes Dutzend verschiedener Kaffeesorten. Ich habe mal die Kaffeesahne mit Vanillegeschmack probiert, da kann man sich dran gewöhnen. Ist halt nicht mehr das was wir unter Kaffee verstehen sondern eine süsse hellbraune Brühe mit Koffein.
Am meisten an der ganzen Szenerie imponiert mir so eine Art Kammer mit Süßigkeiten und Getränken. In zwei großen Kühlschränken finden sich je ein halbes Dutzend Coca Cola und Pepsi Cola Sorten (darunter so sinnige wie Coffein Free Diet Pepsi, keine Ahnung wozu das noch gut sein soll, macht weder dick noch wach) diverse Sorten Joghurt (die sind hier scheinbar auch standard, das kenne ich auch vom Campus in Palo Alto).
Und die obligatorischen V8 Vitaminsaftdosen dürfen neben div. anderen undefinierbaren Geränken natürlich auch nicht fehlen.
Der Knaller sind aber die Süßigkeiten. Wie man auf dem Bild sieht gibt sich keiner mit der kleinen Tüte ab, so ne M&M Tüte kommt dann gleich mal mit 1 KG daher, da sind sicher ein paar Tausend M&Ms drin und wenn man so ne Tüte aufm Schreibtisch hat, kann man gar nicht so schnell gucken wie man dick wird.
Lecker sind allerdings die getrockneten Früchte, ebenfalls natürlich in der Riesentüte, auch wenn die sicher auch mächtig gezuckert und geschwefelt sind.
Achso, richtiges Obst gibt es aber auch jeden Tag frisch.
Da das AppHaus keine Kantine hat können wir mittags wählen aus einem Japaner, einem Griechen und einer Sandwichbar. Die Sandwiches sind lecker, der Grieche eher nicht so.
Den Japaner haben wir noch nicht ausprobiert, der interessiert mich am meisten, aber die anderen sind nicht so keen on Japanese food.
Aber es ist jedenfalls umsonst, wir müssen nur unseren SAP Ausweis zeigen und unterschreiben, dann können wir bis 10 Dollar kostenlos essen.

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