Camino Frances: Ladenburg - St-Jean-Pied-de-Port (29.4.2023)
Nach unruhiger Nacht bin ich um 4:15 aufgestanden. So konnte ich noch mein normales Morgenritual durchführen. Yoga, Kaffee und Kekse, dann die letzten Reste gefrühstückt, die Wohnung verlassen,, jetzt bin ich Pilger
Im erstbesten Shop kaufe ich mir einen neuen, ganz einfachen Pilgerstab, dann geht es zur Herberge. Der Hospitalero ist super lieb, gibt warme Wort mit auf den Weg...es ist kein Rennen, kein Wettbewerb, es geht darum zu entschleunigen, mit sich Kontakt aufzunehmen und sich selbst zu lieben. Das war wirklich super süß, wie er das gesagt hat, sehr liebevoll. Das er das jeden Tag mind. 30 Mal erzählt sei mal dahingestellt.
Es gibt noch einen Restauranttip und nachdem ich mein Bett gewählt habe, gehe ich rüber ins Restaurant. Ich setzte mich draußen hin, das Wetter hat sich beruhigt. Es gibt Gambas, Hühnchen und Rotwein. Gegen 21:30 bin ich zurück im Zimmer, alle 10 Stockbetten sind belegt. Einige liegen schon im Bett, lesen oder schauen wie üblich auf ihre Handies. Es herrscht eine eigenartige Atmosphäre, Menschen aus aller Herren Länder, die sich nicht kennen, liegen zusammen in einem Zimmer.
Der Wirt hat erzählt, das es dieses Jahr extrem voll sein, vermutlich, weil die Corona Auflagen aufgehoben sind und das bis Pamplona eigentlich alles ausgebucht sei. Also mache ich mich beim Essen, entgegen meiner Idee, auf die Suche und finde ein Hotel in Akerreta, das ist eine 24,5KM Etappe von Burgete, etwas weniger, aber mehr als genug nach der morgigen Pyrenäen Überquerung.
Es ist 22:00 Uhr, Zeit zu schlafen für einen guten Start morgen.
Buen Camino !!




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