Sequoia und Yosemite
Wo anfangen nach einem Tag der unglaublichen Eindrücke?
Zunächst geht es nach Exeter und dann ostwärts Richtung Sequoia Nationalpark. Aus der San Joaquin Ebene geht es rauf in die Sierra Nevada, die Landschaft ändert sich minütlich, zunächst noch Orangenplantagen und bald schon Wald und wilde Natur.
Irgendwann ist die Schleife durch den Park durchfahren, es geht wieder zurück ins Valley, durch irrsinnige Landschaften. Auf der einen Seite, kahles, Baum- und Felsendurchsetzes Ödland, auf der anderen Seite tiefgrüne Plantagen mit Obstbäumen und Gemüse. Der Übergang von der Sierra Nevada ins San Joaquin Valley ist wirklich ein kurioses Beispiel menschlicher Kultivierung.
Es ist bald 22:30 und ich geniesse vor meinem Zimmer auf dem Boden sitzend in lauer Sommernacht eine Dose Modele, nicht das schlechteste mexikanische Bier.
Bilder sind hier
Um 6:30 bin ich aufgewacht, voller Tatendrang. Es gibt Cornflakes und Waffeln mit Ahornsirup. Dazu Kaffee ohne Ende, kein schlechter Start in den Tag.
Zunächst geht es nach Exeter und dann ostwärts Richtung Sequoia Nationalpark. Aus der San Joaquin Ebene geht es rauf in die Sierra Nevada, die Landschaft ändert sich minütlich, zunächst noch Orangenplantagen und bald schon Wald und wilde Natur.
Der Park kostet für Motorradfahrer 10$, nicht viel wenn man bedenkt, was die Natur uns hier bietet. In engen Kurven geht es hinauf in die Berge, allein, diese Fußablagen geben dem Fahrspaß enge Grenzen. Permanent setze ich mit den Dingern auf. Also heißt es langsamer fahren, dafür kann ich diese unglaubliche Landschaft besser geniessen.
Mehr und mehr stehen am Strassenrand diese riesigen Bäume, unfassbar, wie groß die Dinger sind. das sprengt alle bisher bekannten Dimensionen zum Thema Baum. Immer wieder halte ich an, mache Bilder und lasse mich von den Eindrücken überwältigen.
Mehr und mehr stehen am Strassenrand diese riesigen Bäume, unfassbar, wie groß die Dinger sind. das sprengt alle bisher bekannten Dimensionen zum Thema Baum. Immer wieder halte ich an, mache Bilder und lasse mich von den Eindrücken überwältigen.
Irgendwann ist die Schleife durch den Park durchfahren, es geht wieder zurück ins Valley, durch irrsinnige Landschaften. Auf der einen Seite, kahles, Baum- und Felsendurchsetzes Ödland, auf der anderen Seite tiefgrüne Plantagen mit Obstbäumen und Gemüse. Der Übergang von der Sierra Nevada ins San Joaquin Valley ist wirklich ein kurioses Beispiel menschlicher Kultivierung.
Die Temperatur steigt auch wieder ins fast unerträgliche, es ist Mittagszeit und sicher wieder 40 Grad Celsius. Bis Fresno gehts auf dem Highway nach Westen, dann nach Norden auf den South Yosemite Highway.
Der Parkeingang kündigt sich mit einem langen Stau an, ich fahre mit dem Motorrad frech an allen vorbei und spare sicher 30 Minuten.
Als erstes will ich zum Glacier Point, ein 30 Meilen Abstecher in eine Sackgasse, die mit der beeindruckendsten Aussicht endet, die ich in meinem Leben gesehen habe. Der Blick von oben in das Yosemite Valley und rüber zum Half Dome ist unglaublich, simply stunning !!
Anschließend geht es wieder zurück und in das Yosemite Valley. Hier sieht man das ganze quasi von unten, ein Tal, über Millionen von Jahren durch Eiszeitliche Gletscher in die Felsen gefräst. Vorbei am El Capitan geht es weiter ins Tal, rechts und links Wasserfälle und der grandiose Ausblick auf den Half Dome immer vor mir.
Die vielen Besucher sorgen für Stau auf den Strassen und so fahre ich auf der Busspur an den Autos vorbei. Prompt halten mich die Ranger auf ihren Fahrrädern an und ich werde zu einer 7 Minuten Zeitstrafe verdonnert. Sprich, ich muß 7 Minuten warten bis ich weiterfahren darf.
Da sie sich in der Nähe aufhalten, halte ich mich tunlichst an die Strafe, und warte brav die Zeit ab, bevor ich weiterfahre. Interessanter Ansatz !!
Die vielen Besucher sorgen für Stau auf den Strassen und so fahre ich auf der Busspur an den Autos vorbei. Prompt halten mich die Ranger auf ihren Fahrrädern an und ich werde zu einer 7 Minuten Zeitstrafe verdonnert. Sprich, ich muß 7 Minuten warten bis ich weiterfahren darf.
Da sie sich in der Nähe aufhalten, halte ich mich tunlichst an die Strafe, und warte brav die Zeit ab, bevor ich weiterfahre. Interessanter Ansatz !!
Es geht zurück nach Westen Richtung Sonora, eine phantastische kurvenreiche Strasse, auf der ich mal wieder die geringe Schräglage meiner Harley verteufle. Ach, was könnte ich hier Spaß haben, wenn ich nicht permanent aufsetzen würde.
So langsam neigt sich der Tag zu Ende, nach über 300 Meilen vergeht mir langsam die Lust und ich bin froh endlich in Twain Harte an meinem Motel anzukommen. Ein richtig netter kleiner Ort, ein nettes Motel, nur leider sind die meisten Restaurant komplett voll. Nach 4 Versuchen lande ich bei einem Mexikaner. Das ich hier einen Platz bekommen habe, ist allerdings kein schlechtes Zeichen, das Essen ist lecker und das Dos Equis schmeckt nach dem langen Tag hervorragend.
Es ist bald 22:30 und ich geniesse vor meinem Zimmer auf dem Boden sitzend in lauer Sommernacht eine Dose Modele, nicht das schlechteste mexikanische Bier.
Ich habe für morgen ein Motel in South Lake Tahoe gebucht, den Vermieter informiert, das ich erst Sonntag komme und so werde ich morgen über den Sonora Pass nach Osten fahren und dann nördlich Richtung Lake Tahoe.
Nach einer Runde um den See werde ich dann in dem Motel übernachten wo ich auch mit Alexander war, purer Zufall, aber ich weiß wenigstens was mich erwartet.
Bilder sind hier



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