Point Lobos und Big Sur

Heute war quasi Abschiedstour für Alexander.

Mit ein bisschen Wehmut haben wir uns auf den Weg nach Point Lobos, südlich von Carmel-by-the-Sea gemacht.

Es ist wohl schon so, das Alexander auch ganz gerne noch bleiben würde. Ist halt immer schwierig, auf der einen Seite freut man sich auf die Familie, auf der anderen Seite machts schon Spaß hier seine Wochenenden auf Tour zu verbringen.

Na, jedenfalls sind wir morgens los, haben Christian, Alexanders Nachfolger hier in Palo Alto, abgeholt und sind den Highway 17 Richtung Santa Cruz durch die Berge.
Die Temperaturen waren schon am Morgen recht hoch, es sollte heute bis 38° Grad hochgehen, auch ein Grund, warum wir an den Pazifik wollten.

Von Santa Cruz ging es des Highway 1 an Capitola, Monterey und Camel-by-the-Sea vorbei zum Point Lobos State Reserve, der gleich hinter Carmel beginnt. Auf kurzen Wanderpfaden kommt man hier wieder an die Steilküste und kann Vögel und Seerobben beobachten.




Da es von Point Lobos nicht mehr weit bis Big Sur ist, haben wir uns weiter auf den Weg nach Süden gemacht. Hier beginnt der schönste Teil des Highway 1 und in der Tat ist die Strasse beeindruckend schön, über historische Brücken gehts entlang der Steilküste nach Süden mit Blick auf die Berge linker Hand und den Pazifik rechts, meist Steilküste, aber immer wieder mit Aussicht auf kleine Buchten mit feinem Sandstrand.
Wenn nur das Wasser nicht so kalt wäre, das das Baden eigentlich nur mit Neoproenanzug möglich ist.



Die Lufttemperaturen haben extrem geschwankt, wo es Seewind gibt, waren es grade mal gut 20° Grad und in windgeschützten Bereichen ging es schnell auf 38° hoch und das innerhalb von 5 Meilen Fahrt !!

Nach einer knappen Stunde kamen wir in Big Sur an. Das ist eigentlich keine Stadt, eher ein bestimmter Küstenbereich mit bergigem, bewaldetem Hinterland. Es gibt mehrere Nationalparks in den z.B. der Kalifornische Kondor wieder erfolgreich ausgewildert wurde.
Ich verbinde mit Big Sur in erster Linie das Esalen Institut an dem einer meiner Lieblingsautoren (Fritjof Capra) gearbeitet hat.
Soweit sind wir aber nicht gekommen, auch weil ich wohl der Einzige bin, der mit Big Sur mehr verbindet als nur eine besonders schöne Küstenregion.
So war unser Ziel in erster Linie das bekannte Cafe-Restaurant Nepenthe, das oberhalb der Strasse liegt und phantastische Ausblicke auf Steilküste und Pazifik bietet. Hier hat schon Henry Miller seine Schreibmaschine klappern lassen.



Nach einem Imbiss mit 1a Ausblick sind wir zurück nach Carmel. Mit Glück gab es sogar einen Parkplatz am Strand und wir sind gemütlich 2 Stunden an Strand und Downtown dieser zauberhaften Kleinstadt geschlendert.
Hier ist es wirklich ausserordentlich gemütlich und wir waren uns einig: gerne hätten wir so eine schicke kleine Villa mit Blick über den Pazifik.





Über den Highway 101 ging es im Landesinneren vorbei an Gilroy und San Jose zurück ins Silicon Valley, wo wir den schönen Tag in einem gemütlichen italienschen Restaurant in Saratoga beschliessen.

Die Bilder sind hier

Damit gehen 3 Monate gemeinsamer Ausflüge mit Alexander zu Ende. Mein Dank für die tollen Ideen und die Organisation, insb. Lake Tahoe wird mir immer als ein absolutes Highlight in Erinnerung bleiben !!



Das nächste Mal sehen wir uns im September in Deutschland und werden sicher wehmütig zurückschauen und von unserem PickUps träumen !!








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