Berkeley und Oakland

Berkely, am nördlichen Ende der Bay Bridge von San Franciso nach Oakland gelegen, war heute unser erstes Ziel.
Zunächst ging es die 101 nach San Franciso rein und dann auf die Bay Bridge. In Richtung Oakland fährt man unten statt oben, dafür muß man auch keine Maut bezahlen.

Zwischendurch lohnt ein kleiner Abstecher nach Treasure Island. Eine komische Insel, zum Teil fast schon Post-apokaliptisch wirkend, zum Teil verlassen, dann wieder Winerys mit Tasting und mittendrin ein Flohmarkt.
Ganz besonders ist aber in jedem Fall der Blick auf die Bay Bridge und San Francisco. Sicher eine der besten Fotospots um Bilder von San Francisco zu machen.






Bliss Dance


Dann gehts weiter nach Berkely rein. Wir parken am Rand des Universitätsgeländes und schlendern über den Campus.
Die Universität von Berkeley (UCB) gehört, anders als Stanford, zur Kette der University of California, kurz Cal. Sie wurde 1868 gegründet, gehört zu den berühmtesten Universitäten Amerikas und hat zahlreiche Nobelpreisträger hervorgebracht.

Wahrzeichen des Campus ist der Sather Tower oder Campanile genannte Glockenturm, eine Nachbildung des Markusturms in Venedig.....naja.





Direkt neben dem Campus ist die Telegraph Avenue, eine freakige Strasse, die gerne mit Haight-Ashbury in "The City" verglichen wird.
Hier spürt man noch, was in den 60ern hier los war:

In den 1960er Jahren avancierte Berkeley zur Speerspitze der Studentenbewegung in den USA. Als der radikale BürgerrechtlerMalcolm X auf dem Campus Redeverbot erhielt und es sämtlichen Studentengruppen verboten wurde, auf dem Campus Spenden zu sammeln oder politisch Stellung zu beziehen, gründeten die betroffenen Studenten das Free Speech Movement, welches sich für die Freiheit der Rede einsetzte. In immer größeren Demonstrationen protestierte man für Redefreiheit und gegen den Krieg in Vietnam. Studentenführer wie Mario Savio, Jack Weinberg oder Reginald Zelnik wurden zu landesweiten Ikonen des studentischen Protests. Von Berkeley aus erreichte die Protestwelle schließlich auch Europa und kulminierte schließlich im Mai 68. Seit jener Zeit gilt Berkeley als der progressivste Flecken Amerikas, als intellektuelle und kulturelle Hochburg, von Spöttern hingegen als „People's Republic of Berkeley“ (Volksrepublik Berkeley) oder „Berzerkeley“ bezeichnet.






In einen kleinen gemütlichen Kaffee am Rande des Campus haben wir unter Bäumen Cappucino und Blaubeermuffins genossen und dann ging es weiter nach Oakland.



Oakland ist eine industriell geprägte Stadt, die den viertgrößten Hafen der USA hat. Wir haben downtown geparkt und sind etwas rumgelaufen. Neben ein paar schönen Gebäuden konnten wir aber nicht viel entdecken. Erstaunlicherweise waren die meisten Läden geschlossen, das Publikum eher nicht so beruhigend. Das erste mal, das ich ein bisschen ein mumiges Gefühl hatte und deshalb dann auch bald meine Kamera eingesteckt habe. Und so ganz falsch lagen wir mit unserem Gefühl nicht. (Kriminalität in Oakland)






Irgendwas haben wir aber verpasst, wenn man sich die Reiseführer und den Wiki Eintrag durchliest....Schade.

Ein paar Bilder gibt es noch hier







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