Happy Trail

So, ich habe mich ja nun beim Halbmarathon im September in Karlsruhe angemeldet. Nun heißt es also fleißig weiter trainieren.

Die Geschwindigkeit ist ja schon nicht schlecht, gestern bin ich meine 8,2 KM wieder mit 5:30er Pace gelaufen, kam mir viel langsamer vor...heißt also, ich schaff das schon recht locker.
Damit sollte es mit der Zielzeit unter 2 Stunden eigentlich klappen. Jetzt heißt es Strecke machen.

Heute wollte ich mal nicht wieder am Stevens Creek Trail und Shoreline Park lang laufen, also habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht. Und da die Amis ja auf Wandern und Parks stehen habe ich mich bei der Homepage "meines" Counties auf die Suche gemacht und den Stevens Creek County Park gefunden, das ist sozusagen der große Bruder des Trails der bei mir langläuft. 
Der Park ist in den Bergen oberhalb von Cupertino, nicht weit von hier. Dort gibt es viele Wanderwege und einen Stausee



Auf dieser Seite habe ich eine Route gefunden, die durch den Park verläuft, sind angeblich 7 Meilen, also ca. 11,25 Kilometer. Das ist eigentlich überschaubar und so bin ich heute morgen los.
Die Strecke beginnt am Parkplatz unterhalb des Stausees, läuft ein Stück am Stausee entlang und führt dann gegen den Uhrzeigersinn in einer Schleife wieder zurück zum Parkplatz. 
Mit der Beschreibung auf der Web Seite und der guten Beschilderung vor Ort war es kein Problem die Strecke abzulaufen.
Ein paar wenige Wanderer waren unterwegs, anfangs war es ein Singletrail, später auf dem Kamm ein sog. Fireway, dort waren Fahrradfahrer erlaubt und auch einige unterwegs. Insgesamt war es aber ziemlich leer, überall waren kleine Eidechsen und sogar ein Luchs o.ä ist vor mir auf dem Weg entlang getrottet und schnell im Unterholz verschwunden als ich ankam.


Ich muß zugeben, das ich die Höhenunterschiede nicht richtig eingeschätzt habe. Es ging zunächst recht steil bergauf, dann lief der Trail paralell zum Hang recht eben um ein weiters Mal steil bergan zu steigen. Ich mußte doch ne ganze Menge laufen, die Steigung hat einfach zuviel Kraft gekostet. Die Serpentienen auf der Strecke hätten mich waren sollen.

Wenn man dann auf den Coyote Ridge Trail einbiegt läuft man auf einer Art Kammlinie mit herrlichen Aussichten links in die Berge und rechts runter ins Valley.
Zum Schluss geht es dann steil bergab, klar nach soviel Steigung muß man ja irgendwann auch mal wieder runterkommen.

Am Auto angekommen war ich ziemlich platt, aber glücklich. Die Strecke hat viel Spaß gemacht und die Landschaft ist toll. 
Aber wenn ich ehrlich bin werde ich das nicht noch mal laufen. Die extreme Steigung am Anfang und das starke Gefälle am Ende machen nicht wirklich Spaß und den will ich ja in jedem Fall haben.

Hier noch ein paar Bilder die ich unterwegs mit dem iPhone gemacht habe (Hätte mir übrigens als Navi nicht geholfen, das da oben kein Handempfang war)


























Kommentare

  1. Respekt, ganz schöne Strecke. Und jetzt hast Du auch das richte Verhalten bei einer Begenung mit dem Berglöwen drauf. Coole Schilder.

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