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Surfen mal anders

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In der letzten Ferienwoche geht es nochmal gemeinsam in den Urlaub. Wir haben uns der Jugendfreizeit unseres Segelclubs angeschlossen. Es geht nach Torbole , dem Hotspot für Surfer in Europa.  Nachdem ich im Sommer den Surfschein gemacht habe und meine beiden Mädels schon seit letztem Jahr am Windsurfen sind, wollen wir nun man ernst machen. Der Gardasee bietet ideale Vorraussetzungen und macht sicher mehr Spaß als unser kleiner Baggersee. Wir fahren mit einem Bus und meinem Auto zusammen am Samstag um 6:00 Uhr los. Mit 115km/h geht es gemütlich über Stuttgart nach Ulm, weiter nach Füssen und über den Fernpass nach Innsbruck. Dort auf der Brennerautobahn bis zum Gardasee.  Bei dem Tempo verbrauche ich so wenig, das nach kurzer Zeit die Restreichweitenanzeige 1200km Reichweite anzeigt. Ich habe das Gefühl, mein Tank wird wieder voller.... Es dauert natürlich dadurch etwas länger, aber um 17:00 sind wir am Ziel. Eine kleine, einfache aber saubere Pension ist unser zu Hau...

Incredible India

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4 Tage SAP Labs Bangalore.....Wir müssen die aktuelle Entwicklung reviewen und in die Planung für die erste Jahreshälfte 20123 einsteigen. So richtig Lust habe ich eigentlich nicht, die vergangene Woche war irgendwie nicht gesundheitsfördernd und anschleßend gehts dann ja nach Torbole zum surfen. Na ja, wenigstens kann ich diesmal Business fliegen, das macht den Flug sicher ein bißchen angenehmer. Ich habe Platz A1, das ist direkt hinter der Nase der 747. Schön ruhig ist es hier vorne, an schlafen ist aber wieder mal nicht wirklich zu denken. Ich bin einfach zu empfindlich. Die Landung in Bangalore ist um 0:30am und dann geht der Spaß los. Zunächst dürfen wir nicht aussteigen, weil der Computer an der Immigration kaputt ist und bereits 800 Leute warten. Als es dann endlich raus geht ist die Schlange nicht mehr ganz so schlimm, und es ist vor allem witzig wieviele Menschen hier mit scheinbar sinnmloser Arbeit beschäftigt sind.  So so steht ca. 10m hinter dem...

Odenwald am Abend

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Heute morgen hats mächtig geregnet, so das es endlich nicht mehr ganz so warm ist. Gute Vorraussetzungen also für eine nette Odenwaldtour am Abend. Chris startet zunächst mit der Ducati und ich nehme die AT. Wir holen Jörg zu Hause ab und auf gehts zum Königstuhl, weiter nach HD-Ziegehausen und den Berg hoch. Die Strecke kennen Jörg und ich inzwischen schon auswendig, aber es ist immer wieder schön.  Von Altenbach Richtung Oberflockenbach ist gerade Baustelle, die Strasse ist komplett abgefräst und nur noch als Schotterpiste erhalten. Wir ignorieren die Sperre, hier bin ich ja mit den Heidenaus Reifen genau richtig und 'fliege' gleich mal voran. Die Ducati mit Chris und Jörg mit den strassenorientierten Reifen auf seiner AT bleiben zurück, aber ich habe richtig Spaß. Den Bauarbeitern empfehle ich, alles so zu lassen, es würde mächtig Spaß machen. Sie stimmen mir zu, aber es muß leider wieder neu geteert werden. Nach dem Schotterstück tauschen Chris und ich und...

Ab 30 Grad ist der Fahrtwind wie ein warmer Fön

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Puh, war das heiß. Gestern morgen auf der französichen Autobahn bis Strassbourg und dann Richtung Südwesten in den Elsass. Dort warteten die vielen mehr oder weniger bekannten Pässe auf mich. Col du Bonhomme , Col de la Schlucht , Col Du Ballon usw. Ab Col Du Bonhomme ging es auf der sogenannten Route des Crêtes immer auf dem Hauptkamm des Elsass Richtung Süden. Im Laufe des Tages wurde es richtig warm, aber die Strassen und die Aussicht entschädigten dafür. Ich hätte aber auch ganz gerne mit den Gleitschirmfliegern getauscht, die hier an der Route de Crêtes zu hunderten unterwegs waren. Ich habe dann im Hotel Ruhbühl angerufen und ein Zimmer für die Nacht reserviert. Das Hotel kenne ich noch aus meiner Zeit als Berater und auch letztes Jahr sind wir auf der Elsass Tour wieder da gelandet. Ein wirklich nettes Hotel, gutes Essen auf der Terasse und faire Preise. Es ging auf der Route de Crêtes bis nach Cernay und über Mulhouse dann wieder zurück nach D...

Hundstage im August 2012

Das Wochenende naht und ich will mal wieder meine Diva ausführen. Tine und Annika fahren am Samstag nach Sylt und ich bin knapp 2 Wochen Strohwitwer. Da die Wettervorhersagen für die kommenden Tage sehr gut sind, werde ich wohl am Wochenende ins Elsass. Der Plan ist, schnell auf der Bahn nach Strassbourg und dann nach Südwesten in den Elsass. dort warten Col den Bonhomme, Col der la Schlucht und ähnliche schöne Strassen auf mich. Samstag abend könnte ich dann rüber in den Schwarzwald, dort übernachten und Sonntag durch den Schwarzwald wieder zurück. Die Michelin Elsass und Vogesen liegt jedenfalls schon ausgebreitet auf dem Tisch, da sind viele schöne gelbe Strassen mit grünem Rand eingezeichnet und die sehen alle ziemlich kurvig aus. Ich werde auch nur den Tankrucksack nehmen, eigentlich reicht für 2 Tage ja ne Zahnbürste, Duschzeug bekommt man heutzutage in jeder Pension. Ich hätte zwar mehr Lust auf Zelten, aber das ginge nur mit der Twin und ich habe Lust mal wieder Duca...

20.Tag Westensee bei Kiel - St. Leon-Rot

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Happy Birthday to myself !! Der Sturm hat über Nacht nicht wirklich nachgelassen und es ist immer noch ziemlich kühl und der Himmel grau in grau. So sitze ich beim Frühstück im Zelt und packe mein Geschenk aus. Ich muss herzlich über das Elchmenü lachen, leider ist es jetzt zu früh dafür. Ich werde es wohl mal mit Annika zum Mittag essen. Einpacken, festschnallen und ab auf die Bahn zur finalen Etappe. Es stürmt wieder von schräg vorne und ich werde mächtig durchgeschüttelt.  So nach und nach, je weiter ich nach Süden komme wird es aber wärmer und ich ziehe eine Schicht nach der anderen aus. Solche Temperaturen habe ich lange nicht mehr gehabt. Gegen 16:00 Uhr laufe ich in die Röntgenstrasse ein, eine freudige Überraschung für Annika, die tatsächlich nichts gewusst hat. Noch ein Resümee, da ich jetzt diese Zeilen niederschreibe: Ich hätte mir die Zeit doch anders einteilen sollen und die übrig gebliebenen 4 Tage bis Samstag ausnutzen sollen. So hätte ich sic...

19.Tag Åros Feriesenter - Westensee bei Kiel

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Über Nacht hat der Regen nachgelassen und Norwegen verabschiedet mich mit herrlichem Wetter. Noch einmal geht es genüsslich über die kleine Küstenstrasse durch die Schären zurück nach Kristiansand zum Fährterminal. Nachdem ich das Ticket gekauft habe bleibt viel Zeit bis die Fähre geht. Das Einchecken beginnt um 12:30 Uhr. Die Wartezeit verkürzt sich sehr angenehm mit einem Düsseldorfer Kanufahrer, der mich zum frisch gebrühten Kaffee an seinem selbstausgebautem LT einlädt. Wir tauschen Erfahrungen aus, ein netter Typ und so geht die Wartezeit bis zum Einchecken schnell rum. Die übliche Hektik lässt mich kalt, routiniert ist die Dicke verzurrt und hoch geht es in den gemütlichen Komfortbereich mit dicken Ledersitzen.  Ich gönne mir für 240NOK das leckere All-inclusive Buffet und schlage mir genüsslich den Bauch voll während der Katamaran ordentlich durch die Wellen stampft. Das Gehen ist bei diesem Wellengang eine echte Herausforderung und ich muss mit den vollen Te...