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24.5.2024 - Ardeche

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Heute bleibe ich mal wieder hier am Platz und geniesse den quasi letzten Tag in Ruhe. Nach dem Frühstück laufe ich ins Dorf, etwas einkaufen, ein entzückender kleiner Ort und ein entzückender kleiner Laden. Mit Käse und Baguette bewaffnet geht es zum 2ten Frühstück oder frühen Mittagessen zurück an den Platz. Nach einer kurzen Siesta springe ich in den (geheizten!) Pool und Sonne mich ein wenig auf dem Pooldeck. Das Wetter ist aber nicht wirklich stabil, es ziehen Wolken auf und in der Ferne grummelt es am Himmel. Und so richtig warm ist es eh nicht, heute Nacht brauchte ich wieder beide Decken. So verbringe ich den Nachmittag meist lesend unter meinem Tarp bevor ich mir zum Abend Nudeln koche.  Ein relaxter Tag, Zeit zum Nachdenken, zum Vorwärtsdenken und am Loslassen zu arbeiten 😬

Ich habe einen Traum gefangen

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Einen Van auszubauen, davon habe ich seit 4 Jahren geträumt. In Zeiten von Corona war das für mich, wie für viele, ein Traum. VanLife klang aufregend, es klang nach Freiheit in dieser beschränkten Situation  „Life was so beautiful, then we all got locked down”* Motorrad fahren war irgendwie out, auch wenn wir ein paar schöne Touren während Corona machen konnten.  Aber ich hatte diesen Traum von einem Van und der mit dem Ausbau verbundenen Herausforderung. Ich habe mich lange nicht getraut, habe den Markt auf Mobile beobachtet und irgendwie immer einen Grund gefunden warum dieser oder jener nicht passte.  Meine damalige Partnerin hat das als zögerlich angesehen und gesehen wie mich das Thema beschäftigt und wie ich mich in meinem Leben gelangweilt habe. Wie ich unter der Situation gelitten habe, die wir damals hatten. Ein langweiliger Job und ein anstrengendes zu Hause mit pubertierenden Teenagern deren Sozialverhalten grenzwertig schlecht war.  Sie hat mich dann raus...

23.5.2024 - Avignon - Ardeche

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Am Morgen scheint die Sonne, aber für ein morgentliches Bad im Pool ist es doch zu kalt. Also hole ich mir nach dem ersten Kaffee im Bett samt Tagebuch und Robert Sapolsky's großartigem Buch Gewalt und Mitgefühl  das bestellte Baguette und frühstücke gemütlich. Ich wäre ja noch geblieben und hätte einen Tag am Pool verbracht, da die Wettervorhersagen weiter nördlich nicht so toll sind, aber die Tatsache, das ich am Weg zu den Waschräumen stehe und vor allem die Baumaschinen, die die Straße neben dem Campingplatz erneuern, nerven. So werde ich doch weiter fahren. Ich überlege, nochmal nach Montpellier zu fahren, entscheide mich aber dann doch für die Fahrt Richtung Ardeche. Ich befürchte, das es am Meer wieder so voll ist und darauf habe ich gar keine Lust. Also, auf Richtung Ardeche, wo es einen kleinen, ruhigen Campingplatz auf der "falschen" Seite gibt. Das hat den Vorteil, das nicht so viel Betrieb ist und man die Strasse nicht im Rücken hat.  Es geht erst über größere...